Antenne für Interferrometerpeilen
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Bauprojekt Phasen-Doppeldipol
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Aus einer vorhandenen HB9CV Portabelantenne (zerlegbar) lässt sich sehr einfach eine hochgenaue Peilantenne bauen.
1. Beide Dipolstrahler werden so verschraubt, dass sich zwei gleich lange Strahler ergeben.
2. Der Antennenanschluss wird in die Mitte des Boom verlegt.
3. Die Antenne bietet ein ausgeprägtes Minimum in allen Polarisationen.
4. Die Fußpunktimpedanz liegt bei ca. 50Ohm - dadurch ist die Antenne auch sendefähig.
5. Geeignet als Stationsantenne, wenn unerwünste Störaussendungen stark bedämpft werden müssen - z.B zur Trennung von Relaisfunkstellen auf der selben Frequenz.
6. Durch den einfachen Aufau kann nahezu jeder Funkempfänger verwendet werden. Empfehlenswert sind Empfänger mit eingebautem Abschwächer und ein exteres, schaltbares Dämpfglied.
Das sollte dann so aussehen:

Funktion und Wirkungsweise:
beide Dipole sind 180° (verpolt) über die versetzen Speiseleitungen angeschlossen. Rechtwinklig zum Boom ergeben sich nun beidseitig sehr schmale Signalausblendungen, die beidseitig in Richtung des Senders ein deutliches Signalminimum aufzeigen (siehe Polardiagramm). Mithilfe einer "normal" aufgebauten Yagi oder HB9CV kann die grobe Richtung festgestellt werden. Die hochgenaue Peilung erfolgt dann mit den "Phasendipolen". Für Kreuzpeilungen von zwei oder mehreren Standorten ist die Phasenpeilantenne nach DB4SY ideal geeignet.


gemessenes Polardiagramm
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Weitere Informationen von DF9IE unter zum Thema Interferometerpeiler: https://www.qsl.net/df9ie/interferometerpeilen.html